Freigegebener Arbeitsraum
Eine autorisierte Person steuert die Arbeit. KI unterstützt Analyse, Entwicklung und operative Aufgaben.
SL
Sicherheit & KI
Diese Kundeninformation erläutert den Aufbau des Systemlink Gateways, die eingesetzten Zugriffskontrollen und die Verarbeitung von Daten bei KI-gestützter Arbeit. Sie beschreibt den allgemeinen Betriebsrahmen. Die für ein Kundenprojekt geltenden Integrationen, Berechtigungen, Speicherorte und Fristen ergeben sich aus dessen Konfiguration und Vereinbarungen.
Kundeninformation · Stand 26. Oktober 2026
01
Architektur
Eine autorisierte Person oder ein KI-gestützter Arbeitsraum stellt einen konkreten Auftrag. Das Gateway prüft Werkzeug, Ziel und Aktionsrichtlinie, bevor es ein freigegebenes Geschäftssystem anspricht. Der Assistent erhält dafür keinen Generalschlüssel zu Ihrem Unternehmen.
Eine autorisierte Person steuert die Arbeit. KI unterstützt Analyse, Entwicklung und operative Aufgaben.
Welche Anwendungen und Ressourcen erreichbar sind, wird für das Projekt festgelegt.
Ausgewählte Daten oder Zusammenfassungen gehen zurück an den Arbeitsraum. Sie können Teil des KI-Kontexts werden.
Reporting, Migration oder Synchronisation können Daten im Projektziel speichern. Dabei entstehen echte Kopien.
Freigaben, Aktionsmetadaten und technische Diagnosen unterstützen Betrieb und Nachvollziehbarkeit.
Kundenarbeitsräume sind für ihr zugewiesenes Gateway konfiguriert, statt uneingeschränkt geerbte Geschäftssystem-Connectoren zu verwenden. Arbeitsanweisungen unterstützen die KI; die serverseitigen Gateway-Regeln setzen die Integrationsgrenze. Zugriffe auf Dateien, Browser und den Arbeitscomputer bilden eine zusätzliche Schutzschicht.
02
Zugriff & Trennung
Eine verbundene Anwendung stellt nicht automatisch jede Aktion ihres Anbieters bereit. Wir begrenzen die vom Gateway angebotenen Werkzeuge, Zielsysteme und Kundenressourcen auf den vereinbarten Einsatz.
Informationen abrufen oder exportieren, ohne eine Gateway-Funktion zum Verändern des angebundenen Systems. Solche Aufträge können automatisch laufen, wenn die Projektrichtlinie sie erlaubt.
Gezielt unterstützte Änderungen unter den Freigaberegeln des Projekts. Dazu können einzelne CRM-Updates, Veröffentlichungen oder andere vereinbarte Arbeitsschritte gehören.
Daten für Reporting, Migration oder Synchronisation in eine festgelegte Projektdatenbank übertragen. Umfang, Ziel und Zugriff darauf werden gesondert vereinbart.
Wo der Anbieter es unterstützt, verwenden wir eingeschränkte Zugangsdaten. Deren Berechtigungen können trotzdem weiter reichen als die Aktionen, die das Gateway freigibt. Die Begrenzung im Gateway ersetzt deshalb keine Prüfung der Rechte beim ursprünglichen Anbieter.
Jedes bereitgestellte Gateway dient einem Kunden und besitzt eine eigene Konfiguration, freigegebene Ressourcen, Zugangsdaten und Betriebszustände. Eine Kundenverbindung ist nicht dafür vorgesehen, auf Systeme eines anderen Kunden zuzugreifen.
Getrennte Anwendungs- und Datenbank-Workloads können auf gemeinsamer Cloud-Infrastruktur laufen. Das ist keine Zusage eines eigenen physischen Servers. Gemeinsame Infrastruktur bringt auch gemeinsame Verfügbarkeits- und Administrationsrisiken mit sich. Dediziertes Hosting wird bei Bedarf separat vereinbart.
Die Infrastrukturadministration ist von gewöhnlichen Kundenarbeitsräumen getrennt. Autorisierte Plattformadministratoren haben für Wartung und Betrieb weitergehende Aufgaben und Zugriffsverantwortung als eine einzelne Kundenverbindung.
03
Änderungen & Freigaben
Wir unterscheiden lesende Aufträge von Datensatzänderungen, grösseren Übertragungen, Veröffentlichungen, externer Kommunikation und destruktiven Eingriffen. Die Art der Freigabe wird im Projekt festgelegt: über eine Operator-Prüfseite oder die Bestätigungsoberfläche der verbundenen Arbeitsanwendung.
Das Gateway prüft das unterstützte Werkzeug, seine erlaubten Ressourcen und das vorgesehene Ziel. Destruktive Funktionen sind grundsätzlich nicht verfügbar, sofern keine enge Ausnahme ausdrücklich konfiguriert und autorisiert wurde.
Bei Gateway-verwalteten Freigaben bezieht sich die Zustimmung auf den geprüften Vorgang. Sie erteilt keinen uneingeschränkten Zugriff für spätere Aufträge. Begrenzte Aktionen mit festem Ziel können nach Richtlinie automatisch erlaubt sein.
Eine Freigabe verhindert nicht jeden fachlichen Fehler. Bedeutende Änderungen und Migrationen brauchen weiterhin Vorschauen, kleine Testchargen und eine Prüfung der entstandenen Daten.
04
Datenverarbeitung
Wir unterscheiden den Zugriff auf Ihre bestehenden Systeme von KI-Kontext, gespeicherten Projektkopien und Betriebsnachweisen. Ziel ist, nur die Informationen abzurufen, zu speichern und zurückzugeben, die für den Auftrag erforderlich sind.
Wo implementiert, übertragen serverseitige Abläufe Daten direkt zwischen Quelle und Ziel und geben nur Mengen oder Zusammenfassungen an den Assistenten zurück. Andere Werkzeuge können einzelne Datensätze liefern. Wir bezeichnen die gesamte Plattform deshalb weder als anonym noch als Umgebung, in der persönliche Daten grundsätzlich nie in KI-Kontext gelangen.
Bestehende Systeme
KI-Kontext & Verlauf
Projekt-Datenbanken
Projekt-Dokumentation
Betriebsnachweise
05
Schutzmassnahmen
Öffentlich erreichbare Gateway-Verbindungen verwenden HTTPS. API-Zugriffe erfordern eine Authentifizierung. Serverseitige Konfiguration begrenzt Systeme, Ziele, Ressourcen und verfügbare Aktionen.
Integrationsgeheimnisse liegen in freigegebenem Credential-Speicher oder geschütztem Laufzeitspeicher, statt bewusst in Code, Projektdokumente oder Prompts geschrieben zu werden. Für Anbieteraufrufe müssen sie dem Gateway zur Verfügung stehen; Laufzeitrisiken bleiben bestehen.
Bereitgestellte Gateway-Container verwenden eingeschränkte Laufzeitberechtigungen. Gateway-Zustandsdatenbanken werden nicht als unmittelbar öffentliche Datenbank-Endpunkte veröffentlicht.
Richtlinien, Freigaben, versionierter Code und automatisierte Tests unterstützen geprüfte Aktualisierungen. Die konkrete Prüfung richtet sich nach Funktion, Umfang und Wirkung der Änderung.
Audit- und Bereinigungsmechanismen sollen Vorgang und Ergebnis festhalten, ohne vollständige Kundennutzdaten oder bekannte Credentials zu protokollieren. Sie garantieren nicht, jeden denkbaren sensiblen Wert zu erkennen.
Dokumentierte Bereitstellungen haben geplante Gateway-Datenbank-Backups, Infrastruktur-Snapshots und Verfügbarkeitsüberwachung. Für Snapshots wird anbieterseitige Verschlüsselung genutzt. Der Sicherungsumfang deckt nicht automatisch alle Daten in externen Geschäftssystemen ab.
Diese Massnahmen reduzieren Risiken. Sie versprechen keine risikofreie Internetverbindung, fehlerfreie KI, ununterbrochene Verfügbarkeit, Verhinderung jedes Angriffs oder Wiederherstellung ohne Datenverlust.
06
KI & Infrastruktur
Für KI-gestützte Arbeit setzen wir derzeit ausschliesslich Technologien von OpenAI und Anthropic ein. Welche weiteren Infrastruktur- und Projektwerkzeuge beteiligt sind, hängt vom Auftrag und der Ausführungsumgebung ab. Nicht jeder unten genannte Dienst erhält die Daten jedes Kunden.
Unterstützt Analyse, Entwicklung und operative Arbeit. Je nach Aufgabe können Anweisungen, ausgewählte Unterlagen, Code und Gateway-Ergebnisse verarbeitet werden. Produkt, Konto, Funktionen und Einstellungen bestimmen die konkrete Datenbehandlung.
Claude unterstützt Analyse, Entwicklung und operative Aufgaben. Auch hier hängen Verarbeitung und Aufbewahrung vom konkret eingesetzten Produkt, den Funktionen, Einstellungen und Vereinbarungen ab.
Modelltraining und Speicherfristen müssen für den tatsächlichen Einsatz geprüft werden. Wir machen keine pauschale Zusage zu Zero Data Retention oder Trainingsausschluss über alle Werkzeuge hinweg. Erforderliche Beschränkungen werden vor der Verarbeitung der betreffenden Daten für das Projekt bestätigt.
AWS
1Password
GitHub
Arbeitsumgebungen
Google Drive & Notion
Supabase & Vercel
Tailscale
Auch Ihre verbundenen Geschäftsanwendungen verarbeiten Daten nach ihren eigenen Vereinbarungen. Das Gateway steuert unseren Zugriff darauf; es ersetzt weder diese Anwendungen noch deren Verantwortlichkeiten.
07
Region & Aufbewahrung
Unsere primäre Gateway-Infrastruktur wird derzeit in Frankfurt betrieben. Projektdatenbanken können eine separat gewählte Region verwenden, darunter europäische oder schweizerische Regionen, wenn entsprechend konfiguriert.
Gateway-Hosting in Deutschland bedeutet nicht, dass alle Projektinformationen ausschliesslich in Deutschland, der Schweiz oder Europa bleiben. KI-Dienste, Dokumentationsplattformen, Arbeitsanwendungen, Auslieferungsnetze und die ursprünglichen Geschäftssysteme haben eigene Verarbeitungsorte und Unterauftragnehmer. Auch Legacy-Kopien müssen berücksichtigt werden.
Betriebslogs, Projektdokumentation, Geschäftsrecords, Kundendatenkopien und Backups benötigen jeweils passende Aufbewahrungs- und Löschregeln. Dauer und Zuständigkeit werden in der Projektdokumentation festgehalten, statt für alles dieselbe Frist anzunehmen.
08
Abschluss & Transparenz
Ein Gateway zu stoppen, eine Passwortreferenz zu entfernen und gespeicherte Daten zu löschen sind unterschiedliche Schritte. Zum Offboarding gehören auch die Rechte in den ursprünglichen Anbietern sowie vereinbarte Projektkopien, Dokumentation und der Ablauf von Backups.
Gateway-Verbindungen und Zugangsdaten werden ebenso betrachtet wie Berechtigungen beim ursprünglichen Anbieter. Eine gelöschte lokale Credential-Kopie beweist allein nicht, dass das Credential oder ein anderer Zugangsweg nicht mehr funktioniert.
Projektbestände, Dokumentation und Sicherungen werden nach den vereinbarten Zuständigkeiten behandelt. Eine Lösch- oder Entzugsbestätigung benennt die tatsächlich geprüften Schritte, verbleibende Records und Grenzen bei Backups.
Ausführlichere Informationen für Ihre Prüfung können wir bei Bedarf vertraulich bereitstellen. Service-Adressen, Konto-Kennungen, Credential-Ablageorte, Netzwerkregeln und Wiederherstellungsverfahren veröffentlichen wir in dieser Übersicht nicht.
Kundinnen und Kunden können Angaben zu den für ihr Projekt eingesetzten Integrationen, Anbietern, Regionen, Freigaben und Aufbewahrungsfristen unter kontakt@systemlink.ch anfordern. Massgeblich sind der vereinbarte Leistungsumfang und die Datenschutz- und Auftragsbearbeitungsvereinbarungen.
Diese allgemeine Übersicht beschreibt unser Gateway-Prinzip. Nicht jeder Baustein wird in jedem Projekt eingesetzt. Sie ist keine Sicherheitszertifizierung und ersetzt weder Projektvereinbarungen noch Datenschutz- und Auftragsbearbeitungsregelungen.